Kategorie: Verein / Club

Auch in diesem Jahr könnt Ihr wieder hautnah Rennwagen aller Epochen erleben.
Ob Bugatti Typ 35 oder Porsche 917: Auf der Solitude sind sie alle da.

Jeder unserer Helfer bekommt das Original Solitude Shirt und pro Tag 20 €.
Am Abend wird gemeinsam im Fahrerlager gegrillt, sicher für alle ein unvergessliches Erlebnis.

Anmelden könnt Ihr Euch unter folgendem Link: Helfer Anmeldung

03.04.2019 – Das Bankhaus Ellwanger & Geiger hatte ins Classic Car Refugium in Filderstadt geladen, und der Solitude Revival e.V. schickte die anwesenden Gäste auf eine Zeitreise in die Geschichte des Motorsports.

Siegfried Schlüter – Diplom-Ingenieur, Rennhistoriker und langjähriger, passionierter Streckensprecher – entführte in ein wahres Klanggewitter durch 70 Jahre Motorsporthistorie. Anekdotenreich vermittelte er anhand der Exponate, wie sich unterschiedliche Antriebstechnologien im Wandel der Zeit veränderten. Zeitzeugen wie Joachim Winkelhock, Klaus Trella und Eberhard Mahle lieferten spannende Einblicke in einzelne Entwicklungsschritte der Rennsportgeschichte.

Der Solitude Revival e.V. bedankt sich bei allen, die diesen Abend ermöglicht haben.

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Ausstellung in der Heimatstube im Alten Pfarrhaus in Stuttgart-Weilimdorf: Verlängert bis 18. Januar 2019

06.10.2018 – In der Ausstellung gibt es Interessantes über die legendären Solitude Rennen und das Solitude Revival sowie über den bereits 1926 gegründeten Motorsportclub Solitude zu erfahren. Modelle von Rennwagen der 50er und 60er Jahre können bewundert werden.

Darüber hinaus geht es auch um die „Motor Asse“, ohne die es gar keine Rennen gäbe, weil sie nämlich erfolgreich Rennwagen bauen, z.B. die Motoren-Entwickler, die Karosserie-Bauer, Designer und Konstrukteure.

14.-16.09.2018 – Manchmal sind aller guten Dinge nicht drei, sondern vier! So auch bei der „Mission 1000“, dem größten kulturhistorischen Porschetreffen Ostbayerns, das vom 14. – 16. September 2018 wieder in Roding stattfand: Bei herrlichem Wetter folgten viele stolze Porsche-Besitzer aus ganz Bayern, Deutschland und den Nachbarländern dem Motto „Raus aus der Garage! Und rauf auf die Straßen des Bayerischen Waldes!“, so dass im vierten Anlauf endlich die magische Grenze von 1.000 Fahrzeugen am Esper geknackt werden konnte.

Los ging’s am Freitag mit einem feierlichen Galadinner im City Hotel Roding, das von den Rennfahrer-Legenden Walter Röhrl und Christian Geistdörfer, Porsche-Urgestein Herbert Linge – der sich am Vormittag im Goldenen Buch der Stadt Roding verewigen durfte – sowie dem langjährigen Porsche-Testfahrer Dieter Röscheisen mit Anekdoten aus 70 Jahren Porschegeschichte bereichert wurde. Für Abwechslung sorgte auch die große Tombola für den guten Zweck, bei der die Gäste unter anderem ein Exemplar des streng limitierten fotografischen Meisterwerks „911 Millennium“ oder eine Fahrt auf der Rennstrecke mit Walter Röhrl gewinnen konnten.

Am Samstag hieß es schon morgens „Raus aus den Federn! Und rein in die Autos!“. Unter der kundigen Führung von Walter Röhrl und Herbert Linge sowie weiteren erfahrenen Instruktoren starteten insgesamt 68 Porsche-Fahrzeuge zur großen Ausfahrt durch Bayern und die Tschechische Republik. Abends kamen rund 300 Gäste zur großen „Mission 1000“ Party im Dream Diner zusammen, bei der die Besucher auch die Fahrzeug- und Techniksammlung der Dream Garage besichtigen konnten. Eine besondere Überraschung gab es für Porsche-Urgestein Herbert Linge, der im Sommer seinen 90. Geburtstag feierte – und dem nun unter dem tosenden Beifall aller Gäste eine eigene Halle in der Dream Garage gewidmet wurde.

Highlight des Wochenendes war sicherlich das große Treffen mit 1.000 Porsche, das am Sonntag am Esper stattfand. Mehrere tausend Besucher kamen zum Veranstaltungsgelände, genossen die einmalige Atmosphäre und besichtigten Fahrzeuge aus der gesamten Porschegeschichte wie den berühmten Porsche 917. Rallye-Legende Walter Röhrl und Herbert Linge gaben ihren Fans fleißig Autogramme; und auch Moderator Klaus Benz war wieder mit dabei und heizte bestens gelaunt die Stimmung an. Außerdem gab es auch sonntags wieder eine Tombola für den guten Zweck, bei dem die Besucher ihr Glück versuchen konnten.

Natürlich wurden auch in diesem Jahr wieder alle Einnahmen des „Mission 1000“ Wochenendes an eine gemeinnützige Organisation gespendet. Diesmal kam die stolze Summe von 33.600 Euro zusammen, die noch am Sonntag an das Tumorzentrum Regensburg übergeben wurden.

Text: Dieter Röscheisen

Mission 1000

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03.-05.08.2018 – Das deutsche Goodwood – diesem Ruf wurden die Classic Days 2018 in Schloss Dyck total gerecht. Traum-Klassiker und Motorsport-Legenden betörten das Publikum. Seit 2006 existiert die Veranstaltung am Niederrhein und ist mehr als etabliert an der Spitze der Oldtimer-Events in Deutschland. Seltene Blech-Juwelen wie der Alfa Romeo Montreal oder Rennsport-Legenden vom Jägermeister Racing-Team: In Jüchen konnte das autobegeisterte Publikum unter stechender Sonne von Sensation zu Sensation spazieren. Warum die Schloss Dyck Classics Days 2018 wieder eine große Anzahl an Besuchern anlockte, erschloss sich bei einem Spaziergang über das weitläufige Gelände um das Wasserschloss. Wobei manchmal vor allem zunächst eine Erfrischung auf dem Programm stand. Mitunter war die Anreise der anstrengendste Programmpunkt. Bei nahezu subtropischen Temperaturen wurde es im nicht-klimatisierten Klassiker durchaus so heiß, dass Mensch oder Maschine erstmal wieder zu Kräften kommen mussten, bevor man sich den anderen Fahrzeugen widmen konnte.

Die Classic Days boten auch eine gleißende Bühne für klassische Motorsportler. Vom Solitude Racing Team präsentierten sich auf dem mit Heuballen abgesteckten Rundkurs unsere Mitglieder Kurt Brixner und Dieter Röscheisen mit ihren Fahrzeugen. Auch ohne hohes Tempo stellte sich hier schnell Renn-Feeling ein. Kurt Brixner brachte seinen Spyder an den Start und feierte gleichzeitig das Jubiläum „50 Jahre NSU Brixner Spyder“.

In der Saison 1968 fing alles an: Kurt Brixner trat mit seinem nur 475 Kilogramm leichten und 109 PS starken Bergspyder gegen die Konkurrenz von Porsche, BMW und Abarth bei nationalen und internationalen Berg- und Rundstreckenrennen an. Bereits 1969 hatte er sich einen Namen gemacht: ob beim Edelstein-Bergrennen (mit Brixner-Kurve!), den 500 Kilometer vom Nürburgring, dem dänischen Prototypen-Grand-Prix, dem Internationalen ADAC-Bergpreis in Neuffen, dem Europa-Bergmeisterschaftslauf Schauinsland bei Freiburg, dem Eberbacher Bergrennen, dem Taubensuhl Bergrennen in der Pfalz oder bei zahlreichen anderen Rennen: Kurt Brixner war immer vorne mit dabei.

Dieter Röscheisen steuerte den legendären HEIGO-Porsche 911SC RS EVO III, mit dem er in der Saison 1980 zusammen mit Klaus Hesse aus Kitzingen bei verschiedenen Rallyes am Start war. Auf dem Beifahrersitz fuhren abwechselnd Ehefrau Andrea und Fahrzeugbesitzer Klaus-Jürgen Orth mit.

Als Repräsentanten von Mercedes-Benz waren außerdem die Solitude Revival Gründungsmitglieder Hans Herrmann und Dieter Glemser vor Ort und schrieben sich bei den Autogrammstunden die Finger wund.

Text: Dieter Röscheisen

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Auftakt zum nächsten Solitude Revival:
Sternfahrt zum Glemseck mit bis zu 90 Jahre alten historischen Fahrzeugen

07.07.2018 – Bei der Sternfahrt, die am Samstag, den 7. Juli 2018, zur legendären Solitude Rennstrecke bei Stuttgart führte, waren bis zu 90 Jahre alte historische Fahrzeuge mit dabei. Die Anzahl der teilnehmenden Oldtimer war behördlich auf 30 Fahrzeuge begrenzt, die vom Solitude Revival e.V. durchgeführte Veranstaltung bildete den Auftakt für das im nächsten Jahr geplante Solitude Revival 2019.

Zu sehen gab es eine Retrospektive historischer Straßen- und Sportfahrzeuge: Der älteste der angemeldeten Oldtimer war ein Ford Model A aus dem Jahr 1929, das Teilnehmerfeld war international.

Gestartet wurde am Samstag um 11 Uhr an verschiedenen Punkten im Großraum Stuttgart: An der Motorworld in Böblingen, der Manufaktur B26 in Schwäbisch Gmünd sowie am Mercedes-Benz Classic Center in Fellbach und am Porsche Museum in Zuffenhausen (dort ausschließlich Fahrzeuge der Marke Porsche).

Die Fahrerinnen und Fahrer konnten ihre Strecke selbst wählen oder der vom Solitude Revival e.V. empfohlenen Strecke folgen. Die historischen Fahrzeuge kamen gegen 12 Uhr am Glemseck an, wo ihnen ein reservierter Parkplatz zur Verfügung stand. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Besucherinnen und Besucher war der Biergarten am Glemseck geöffnet.

Ab 14 Uhr waren die Fahrzeuge auf der ehemaligen Solitude Rennstrecke unterwegs und starteten dann um 15:30 Uhr zu einem Corso um die Solitude. Dieser führte zum Katzenbacher Hof, wo der Tag, gemeinsam mit den zahlreichen Helferinnen und Helfern des vergangenen Solitude Revival, gemütlich ausklang.

Anmelde- und startberechtigt waren straßenzugelassene Pkw bis Baujahr 1988. Das Startgeld betrug 25 € und wurde vom Solitude Revival e.V. direkt an den Seehaus e.V. gespendet. Der Seehaus e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der im Bereich der Jugendhilfe, Kriminalprävention und Opferhilfe tätig und ebenfalls am Glemseck zuhause ist.

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28.06.2018 – Der Solitude Revival e.V. gratuliert Dieter Glemser zum 80. Geburtstag!

Dieter Glemser war ein exzellenter Rundstrecken- und Rallyefahrer. Geboren am 28. Juni 1938 in Stuttgart, sah man ihn zu Beginn seiner Karriere natürlich auch auf der Solitude. 1962 startete er in einem Porsche 356 Carrera aus der ersten Startreihe und hielt die starken Carrera Abarth auf Distanz. Im darauffolgenden Jahr war er bereits Mercedes-Werksfahrer und gewann auf einem 220 SE Heckflosse die Polen-Rallye. Es folgten zahlreiche gute Platzierungen, unter anderem beim 5.500 km langen Großen Straßenpreis von Argentinien. Für Porsche fuhr er 1966 den 906 in Läufen zur Markenweltmeisterschaft. 1969 wechselte er zur gerade von Jochen Neerpasch neu aufgebauten Motorsportabteilung von Ford.

Als Mitglied des Ford-Werksteams steuerte Dieter Glemser den nagelneuen Capri 2300 GT auf der Solitude zum Auftakt der Rallye Lyon-Charbonnierès. Es folgten Einsätze auf dem ebenso neuen Ford Escort TC und am Ende des Jahres war er Deutscher Rundstreckenmeister. Zwei Jahre später war er schon Europameister und mit zwei weiteren Deutschen Rennsportmeistertiteln in der Tasche beendete er 1974 seine Karriere. Auch heute ist Dieter Glemser noch im Motorsport als Veranstalter der „Glemser Speed Days“ aktiv.

Der Vorstand

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