DIE GRÜNDUNG DES FÖRDERVEREINS this site in english
FUNDAMENT
Am 17. Juli 2001 luden im neu restaurierten Zielturm des Solituderings die Gründer des Förderver- eins Solitude Revival zu einem Presseempfang, darunter waren die Rennfahrer Hans Herrmann, Herbert Linge, Eberhard Mahle und Paul-Ernst Strähle. Fritz Ludmann und Tobias Aichele erläuter- ten ihr Vorhaben, den Mythos Solitude in Form einer Oldtimerveranstaltung wiederzubeleben.
GRÜNDUNG
FÖRDERVEREIN
Der Gründungsort: Start- und Zielhaus am ehemaligen Solitude-Ring am 17.7.2001
Dazu stellte Fritz Ludmann den Plan eines Rundkurses um das Schloss Solitude vor, bestehend aus Straßen, die bereits zwischen 1903 und 1931 bei den Solitude-Rennen befahren wurden sowie einer Verbindungsstrecke auf der vierspurigen Wildparkstraße. Dort sollte die Zukunft der Solitude- Rennen liegen in Form von Rundstrecken-Veranstaltungen für Oldtimer mit Gleichmäßigkeitswertung.
Für viele, die den Nachkriegsrennen beiwohnten, war diese Vorstellung fremd, denn Solitude bedeutete für sie die Mahdentalstrecke mit Glemseck, Frauenkreuz und Schattenkurven. Und in der Tat ist dieser Rundkurs weltweit als Solitude-Ring bekannt. Doch, abge- sehen davon, dass die Strecke inzwi- schen an einigen Stellen zurückgebaut wurde, zeichneten sich schon bei der Planung für diese Strecke derart hohe Hürden ab, sowohl verkehrspolitischer
Fritz Ludmann
als auch organisatorischer Art, dass der Gedanke aufgegeben werden mußte. So konzentrierten sich die Überlegungen auf den von Fritz Ludmann konzipierten Schloss-Rund- kurs, der genauso reizvoll zu sein ver- sprach, vor allem durch die Vorstel- lung von Start- und Zielbereich mit Fahrerlager nach historischem Vorbild im Schloss-Areal. Und der größte Teil der Strecke bestand aus Originalstra- ßen früherer Solitude-Rennen.
Die Gründer: Hans Herrmann, Paul-Ernst Strähle, Herbert Linge und Eberhard Mahle
Das Vorhaben fand in der Presse ein lebhaftes Echo. So erfuhren viele Solitude-Fans davon und erklärten spontan ihre Bereitschaft zur Mitarbeit im Förderverein, der sich auf diese Weise sofort etablieren konnte. Auch in Rennfahrerkreisen sprach sich die Initiative herum und viele ehemalige Solitude-Fahrer meldeten sich, um als Botschafter der Idee zu fungieren. Premiere des ersten Soli- tude-Revivals sollte die große Hundertjahrfeier im Jahr 2003 sein, im Gedenken an das erste Soli- tude-Bergrennen 1903. Die Vorbereitungen für das Jubiläum begannen schon im Herbst 2001. Mit einigen PR-Veranstaltungen wurde für einen hohen Bekanntheitsgrad des Vorhabens gesorgt und viele begeisterte Zuschriften und Anrufe kündeten von einem überdurchschnittlichen Besucherinte- resse an der Veranstaltung.
Im Internet wurde die Idee weit über die Region hinaus und sogar in die ganze Welt getragen. Eine zweisprachige Broschüre des Fördervereins mit Hinweis auf die geplante Solitude-Jubiläum wurde bei Veranstaltungen verteilt und an Clubs und Rennfahrer verschickt. Die Bewegung hatte ihren Lauf.
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2001
Hotel Glemseck
Hans Herrmann
Herbert Linge
Eberhard Mahle
Paul Ernst Strähle
Schloss Solitude