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| Klassik Motorsport Mannheim - 10./11. September 2005 |
| SR mit acht Aktiven beim Saisonfinale |
| Ambitioniertes Fahren der
Grand-Prix-Asse in Mannheim |
| Zum letzten Mal in diesem Jahr auf deutschem Boden trafen sich
die Motorrad-Grand-Prix-Renn- legenden auf dem Mannheimer
Maimarkt-Gelände. Dort hatten am zweiten September-Wochenende die
Rennsportfreunde der ADAC-Clubs aus Nordbaden und der Pfalz einen zirka 2 km
langen Par- cours vorbereitet, auf dem sich die Rennmaschinen gut in Szene
setzen ließen. |
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| Duell der Weltmeister Jim
Redman und Dieter Braun |
| In 8 Gruppen wurden Präsentationsläufe von Renn- und
Sportmaschinen geboten, darunter als Novum in der Szene auch erstmals eine
Gruppe nur für Zweitaktmaschinen ab Baujahr 1966. Die Starfahrer, darunter
die Weltmeister Jim Redman und Dieter Braun, starteten in Gruppe 7, die den
großvolumigen Grand-Prix-Rennmaschinen des Teams Willi Marewski
vorbehalten war. |
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| Roland Heck auf der Gilera
500 Quattro |
| Der Solitude Revival e.V. war dort stark vertreten durch Jim
Redman, Dieter Braun, Willi Marewski, Utz Raabe und Roland Heck. Der 6-fache
Weltmeister Jim Redman aus Südafrika fuhr Marewskis MV Agusta 500-4 aus
dem Jahr 1962, während Dieter Braun abwechselnd auf der 3-Zylinder MV und
auf der Yamaha TZ 350 startete. Utz Raabe bewegte eine Gilera Saturno 500 Piuma
und Roland Heck saß auf der Gilera 500 Quattro von 1957 mit
Halbverkleidung. |
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| Debut von Roland Heck auf
der NSU 250 Rennmax |
| Im anschließenden Sonderlauf der NSU-Motorräder
sprang Heck für den verhinderten Heiner Butz ein und kam so zu seinem
Ersteinsatz auf der in Fahrerkreisen heißbegehrten NSU 250 'Rennmax', die
Werner Haas 1954 zur Weltmeisterschaft fuhr. Auch Roland Heck zeigte sich
anschließend außer- ordentlich beeindruckt vom Handling des
'Blauwals'. Nach Heiner Butz und Ernst Hiller bescheinigte nun bereits der
dritte ehemalige Grand-Prix-Fahrer dieser Ikone aus Neckarsulm erstklassige
Quali- täten. Alle sind sich darin einig, dass NSU mit dieser Maschine
noch weit mehr WM-Titel hätte gewin- nen können. Aber Ende 1954 zog
sich die Rennabteilung aus dem Grand-Prix-Sport zurück. |
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| Wolfgang Müller
beherrschte auf der Maico RS seine Klasse nach Belieben |
| Auch in den anderen Gruppen machten SR-Mitglieder von sich
reden. In Gruppe 1 startete Wolfgang Müller mit seiner Maico 125 RS und
zeigte einmal mehr, dass er mit seiner Grand Prix - Vergangenheit eigentlich in
die Marewski-Gruppe gehört. Die Veranstalter waren allerdings anderer
Meinung. So mischte er halt ein ums andere Mal das gesamte Feld der 125er auf.
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| Gerhard Mitter - Rita
Müller - Heiner Butz |
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Fahrerlager Team
Marewski |
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| in unverwechelbarem Stil:
Gerhard Mitter auf der NSU Fox |
| Gerhard Mitter brachte die NSU Rennfox nach Mannheim, die sein
Vater ab 1953 in der Deutschen Juniorenmeisterschaft einsetzte. Er startete
damit im NSU Sonderlauf. Sein unverwechselbarer Fahrstil erinnert an den seines
Vaters. Hätte er noch einen weißen Halbschalenhelm, man würde
wohl keinen Unterschied mehr erkennen. Aber Halbschale war in Mannheim nicht
erlaubt. |
| SR-Mitglied Willi Marewski fuhr in allen Läufen seine
Vierzylinder - MV Agusta 500 von 1974. Die 'singende Säge' DKW 350 SS
ließ er diesmal zu Hause. Die Trommelfelle blieben verschont. |
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| Willi Marewski - MV Agusta
500-4 |
| Friedrich Drüppel aus Schönaich vertrat den SR bei
den Seitenwagen-Läufen. Mit Beifahrer Manfred Niebel zeigte er einen
attraktiven und beherzten Fahrstil, obwohl ihm vom überstrammen Kupplungs-
zug schon nach einigen Runden das Handgelenk schmerzte. |
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| Friedrich Drüppel /
Manfred Niebel auf BMW R 69 S |
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| In der SR-Reportage wird über die Teilnahme
von ak- tiven SR-Mitgliedern an Old- timer-Veranstaltungen be- richtet |
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