VON ENTHUSIASTEN - FÜR ENTHUSIASTEN BY ENTHUSIASTS - FOR ENTHUSIASTS
  Zum Verein The Club  
 
DIE VERANSTALTUNG SR 2017 Solitude Revival e.V. THE EVENT SR 2017


Download Ausschreibung SR 2017   Online-Nennung   Download Broschüre SR 2017




Veranstaltungs Hotline SR 2017:
+49 (0)172 6149608

oder per E-Mail an:
uwe.schiefer@solitude-revival.org



19.04.2017

Wenn der Vater mit dem Sohne

Kurt Ahrens Bild: Start Formel Junior beim Großen Preis von Stuttgart 1960.

Kurt Ahrens
Bild: Kurt Ahrens beim Solitude Revival 2015 (Foto: Dietmar Gaigl).

Sein erstes Rennen auf der Solitude fuhr Kurt Ahrens im Jahr 1958. Mit einer Giulietta. Und im Alter von nur 18 Jahren. Knapp zwei Monate, nachdem er den Führerschein hatte.

Auch sein Vater hieß Kurt. Und auch er fuhr Rennen. Teilweise fuhren sie sogar gegeneinander. Und starteten deshalb als Kurt Ahrens senior und Kurt Ahrens junior. So zum Beispiel auch 1960: Bei der Formel Junior auf der Solitude. Der Vater mit einem Cooper, der Sohn damals noch mit einem Stanguellini.

Ein Jahr später waren sie wieder beide auf der Solitude. Nun beide mit einem Cooper T56. Der Vater schied nach fünf Runden aus, sein Sohn wurde Siebter. Von immerhin 32 Teilnehmern. Im selben Jahr, also 1961, wurde der junge Kurt Ahrens in der Formel Junior sogar Deutscher Meister. Mit gerade einmal 21 Jahren.

Im Jahr 1963 beendete der Senior seine Karriere im Rennsport. Sein Sohn hatte weiterhin die Hände am Steuer. Und wiederum auch auf der Solitude. Mit einem Cooper T67. Nach 15 Runden, also etwas mehr als 170 km, kam Kurt Ahrens als Sechster ins Ziel. Als bester Deutscher unter 34 Teilnehmern. Und auch in diesem Jahr gewann er die Deutsche Meisterschaft.

Beim letzten Rennwochenende auf der Solitude war Kurt Ahrens wieder mit dabei: Beim Großen Preis am 18. Juli 1965 fuhr er einen Brabham BT16. Dieses Mal 18 Runden und mehr als 205 km. Kurt Ahrens wurde Fünfter. War damit der beste Privatfahrer im Feld. Und wurde in diesem Jahr zum mittlerweile dritten Mal Deutscher Meister.

Fünf Jahre später beendete Kurt Ahrens seine aktive Rennsportkarriere. Der Solitude blieb und ist er weiterhin verbunden. Heute wird er 77 Jahre alt. Wir wünschen von Herzen alles Gute. Wir vom Vorstand. Wir vom Verein. Und wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Spätestens beim Solitude Revival im Juli.

Solitude-Revival e.V.



13.04.2017

Stau auf dem Pragsattel

Dan Gurney

Dan Gurney
Fotos: Porsche AG

Erst eine Woche zuvor hatte er in Rouen den Großen Preis von Frankreich gewonnen. Nun sitzt Dan Gurney wieder am Steuer seines Porsche 804. An diesem Wochenende im Jahr 1962 fährt der Kalifornier auf der Solitude. Mit ihm am Start sind bekannte Namen wie Joakim Bonnier, ebenfalls in einem 804, Jim Clark oder auch Gerhard Mitter, beide in einem Lotus.

Gefahren werden 25 Runden, also etwas mehr als 285 km. Dan Gurney gewinnt mit einer Zeit von 1:45.37,2 und einem Vorsprung von knapp zwei Minuten. Vor Joakim Bonnier und dem anderen 804. Und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 174,4 km/h fährt Dan Gurney gleichzeitig die schnellste Runde des Rennens.

Nicht ganz so schnell war er kurz darauf auf dem Stuttgarter Pragsattel unterwegs: Als Fritz Huschke von Hanstein, damals Rennleiter bei Porsche und gleichzeitig Leiter der Presseabteilung, ihn darum bat, seine Assistentin Evi Butz abends nach Hause zu fahren, sagte Dan Gurney nicht Nein. Die beiden standen im Stau und hatten deshalb Zeit, sich kennenzulernen.

Nach dem Ausstieg von Porsche aus der Formel 1 wechselt Dan Gurney im Jahr 1963 zu Brabham. Und ist auch dort erfolgreich. Bei Evi Butz aber ebenso: Die beiden verlieben sich. Evi Butz, mittlerweile selbst Leiterin der Presseabteilung, zieht 1969 zu Dan Gurney nach Newport Beach in Kalifornien. Die beiden heiraten und haben zwei mittlerweile erwachsene Söhne.

Die Solitude hat Dan Gurney mit Sicherheit in guter Erinnerung. Und den Pragsattel vermutlich auch. Heute wird Dan Gurney 86 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

Bericht: Hubert Kogel



12.04.2017

Der Jockey aus Pforzheim

Arthur Geiss
Foto: Unternehmensarchiv der Audi AG

1927 starteten auf der Solitude nicht nur Motorräder mit 1.000 Kubik. Sondern verschiedene Hubraumklassen. Und es fanden mehrere Rennen statt. Nicht nur im Frühjahr „Rund um die Solitude“. Sondern auch das „Solitude Herbstrennen“.

Damals vor 90 Jahren gewann auch Arthur Geiss. Erst im Frühjahr, dann auch im Herbst. Ein kleines Bürschchen und gerade mal 1,60 m groß. Im Frühjahr noch auf 175 Kubik, im Herbst dann schon auf einer 250er DKW. Und dabei blieb er dann auch. Sie nannten ihn den Pforzheimer Jockey. Nicht nur wegen seiner Körpergröße. Auch wegen seiner Körperhaltung. Weil er nicht auf dem Moped saß, sondern sozusagen darauf lag. Heute macht das jeder - damals machte das nur er.

Eigentlich kam er aus Hockenheim. Lernte dort erst einmal Mechaniker in der Werkstatt seines Vaters. Zog dann aber zu seinem Bruder Wilhelm nach Pforzheim. Der dort ebenfalls eine Werkstatt hatte und auf Motorräder spezialisiert war.

Zugegeben: Auf der Solitude kannte man ihn schon. Bereits 1923 war er beim Bergrennen mit dabei. Wurde damals Vierter mit einer 500er NSU. Noch im selben Jahr aber wechselte er auf DKW und wurde 1927 Werksfahrer. Und fuhr dann von Sieg zu Sieg.

Nicht nur auf der Solitude: In ganz Deutschland und auch im Ausland. Er gilt als einer der erfolgreichsten Motorradfahrer vor dem Zweiten Weltkrieg: Gewann sechs Mal die Deutsche Meisterschaft. Und wurde 1935 sogar Europameister.

1936 verletzte er sich. Musste mit dem Rennsport aufhören. Nicht bei einem Rennen, sondern auf der Fahrt zu einer Siegerehrung. Lag 15 Monate im Krankenhaus. Und war dann hinterher bei DKW der Betreuer für die Nachwuchsfahrer.

Der Pforzheimer Jockey wäre heute 114 Jahre alt geworden.

Bericht: Hubert Kogel



06.04.2017

18jähriger gewinnt auf der Solitude

Kurt Mansfeld
Foto: Daimler AG

1927 auf der Solitude. 90 Jahre ist das her. Auf dem damals 22,3 km langen Rundkurs finden mehrere Motorrad-Rennen statt. Am Start sind Fahrer mit und ohne Lizenz. Und Hubraumklassen von 175 bis 1000 Kubik.
Mit dabei ist auch Hermann Lang aus Cannstatt. Noch in der Ausbildung zum Mechaniker. Und einen Monat vorher gerade mal 18 Jahre alt geworden. Auf einer 1000er Norton fährt er die drei Runden, also knapp 70 Kilometer, in einer Zeit von 52.48,1 und wird damit Klassensieger.
Auch in den beiden Jahren darauf gewinnt Hermann Lang auf der Solitude. Mit einem Gespann der Marke Standard, für die er mittlerweile Werksfahrer ist. Und gewinnt dann 1931 die deutsche Bergmeisterschaft.
Zwei Jahre später kommt Hermann Lang als Mechaniker in die Rennabteilung von Mercedes-Benz. Und wird bald darauf, neben Manfred von Brauchitsch und Rudolf Caracciola, ein sehr erfolgreicher Werksfahrer bei den Silberpfeilen.
Heute wäre Hermann Lang 108 Jahre alt geworden.

Bericht: Hubert Kogel



03.04.2017

Kurt Mansfeld fährt auf der Solitude das Rennen seines Lebens

Kurt Mansfeld
Foto: Unternehmensarchiv der Audi AG

Vor 80 Jahren gewann Kurt Mansfeld vor mehr als 200.000 Zuschauern das Internationale Motorradrennen auf dem Solitude-Ring. Auf der historischen Rennstrecke bei Stuttgart fuhr der gebürtige Oberschlesier das Rennen seines Lebens.

Nach einem Schaden lag Mansfeld mit seiner 500er DKW am Ende des Feldes, drehte dann jedoch eine Rekordrunde nach der anderen und gewann das Rennen mit mehr als 16 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. An diesem Tag im Jahr 1937 legte Mansfeld die 15 Runden und damit 174 km in einer Zeit von 1:31.30,2 zurück und erreichte somit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 113,6 km/h.

Kurt Mansfeld wurde am 3. April 1910 im oberschlesischen Hindenburg geboren, dem heutigen Zabrze in Polen. Er verstarb am 15. Januar 1984 im Alter von 73 Jahren.

Bericht: Hubert Kogel



02.04.2017

Mike the Bike in Bestform

Mike Hailwood
Bild: MV Agusta

Es war im Juli 1964. Der Große Preis von Deutschland auf der Solitude. Bei den Motorrädern alle Hubraumklassen von 50 bis 500 Kubik. Dann die Gespanne. Und auch die Formel 1. Volles Programm also.
Bei den 500ern fährt Mike Hailwood mit seiner MV Agusta allen auf und davon. Für die 18 Runden, also rund 205 km, benötigt er 1:18.25,2 und damit etwa zweieinhalb Minuten weniger als der Zweitplatzierte.
Mike the Bike, wie sie ihn nennen, ist in Bestform und gewinnt in diesem Jahr nicht nur den Großen Preis von Deutschland, sondern wird auch Motorrad-Weltmeister. Insgesamt gewinnt er 76 Grand-Prix-Rennen. Neun Weltmeistertitel. Nicht nur auf 500, sondern auch auf 250 und 350 Kubik. Und 14 mal auch die Isle of Man.
Heute wäre Mike the Bike 77 Jahre alt geworden. Leider verstarb er, ohne eigenes Verschulden, im Alter von 40 Jahren bei einem Autounfall. Gemeinsam mit seiner damals neunjährigen Tochter. Furchtbar. Und umso mehr ein Grund, heute an die beiden zu denken.

Bericht: Hubert Kogel



2. - 5. März 2017 / Solitude-Revival auf der Retro Classics Stuttgart

Solitude-Revival e.V. auf der Retro-Classics Stuttgart 2017

SR Retro Classics 2017

Solitude-Revival zieht positive Bilanz auf der Retro Classics Stuttgart 2017
Fachkundige Gespräche und zahlreichen Nennungen zum SR2017

Zum Bildbericht ...

Mit Bildern von Marvin Just, Eberhard Strähle und Peter Stark



Der Fahrtleiter Werner Aichinger!
click to enlarge  
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken



Helfer werden beim SR2017!
SR_START_RALLYE_CHALL16
Einfach auf Helferanmeldung klicken, Formular downloaden, ausfüllen und an Gerald senden

Mehr Infos dazu hier!

Solitude-Revival 2017

Online Nennung SR 2017
Online Nennung SR 2017
Broschüre SR 2017

UNTERSTÜTZUNG
Solitude Revival wird unterstützt
von

Mitglied werden im Solitude Revival Club Mehr lesen ...
To become a member of the Solitude Revival Club Read more ...

SR FANSHOP
SOLITUDE REVIVAL FANSHOP
Bekleidung und Accessoires
Zu Solitude Revival Events gibt es die passenden T-Shirts, Pullover und Accessoires. Besuchen Sie den offiziellen Fanshop! mehr...
Clothing and accessories
For Solitude Revival events there are proper T-shirts, sweaters and accessories. Visit the official fanshop! more...


EMPFEHLUNGEN
Solitude Revival kooperiert mit











Uwe Schiefer
Gesamtleitung SR 2017
Uwe Schiefer


  Werner Aichinger
Fahrtleiter
Werner Aichinger



  Thomas Itte
Orgateam
Thomas Itte



  Sandro Schüppel
Orgateam
Sandro Schüppel



  Hans-Peter Koch
1. Vorstand
Hans-Peter Koch



  Gerald Just
2. Vorstand
Gerald Just



  Jasmin Werz
Schatzmeisterin
kommissarisch
Jasmin Werz




Peter Maier
Beisitzer
Peter Maier


  Andreas Bertolla
Beisitzer
kommissarisch
Andreas Bertolla





Solitude Revival Events
Solitude Revival e.V. Stuttgart